„ErasmusDays“ am FAL-BK

In diesem Jahr fanden vom 10. Bis 12. Oktober die „ErasmusDays“ statt, und da auch das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg an diesem Projekt beteiligt ist, hatten die zuständigen Lehrerinnen dazu eine tolle Veranstaltung vorbereitet. Frau Moll-Gajdics klärte zunächst darüber auf, was genau „Erasmus+“ überhaupt ist, wer daran teilnehmen kann, wie es finanziert wird und warum man sich bewerben sollte. Was unsere Schüler*innen bisher mit dem sogenannten „FLAgShIP“-Projekt erreicht haben, präsentierte sie dann zusammen mit ihren Kolleginnen Frau Henneböhl, Frau Hormann und Frau Schlüter. Im Rahmen dieses Projekts plante unsere Schülergruppe mit Gruppen aus Ungarn, Frankreich, Schweden und Spanien ein mobiles, nachhaltiges und flexibles Haus für Geflüchtete. Dazu hatte Frau Henneböhl einen wunderbaren Film zusammengestellt, der viele Impressionen aus den letzten zwei Jahren zeigte.

Natürlich sollten auch die Schüler selber zu Wort kommen. Yunus Celik, Ahmad Adulrazzak, Zinalabedin Kalash und Malik Mardini gehören zu denen, die am „FLAgShIP“-Projekt beteiligt waren. Sie erzählten bereitwillig von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen der zahlreich anwesenden Schüler*innen. Während der Projektarbeit wurden Freundschaften geschlossen, Vorurteile beseitigt und die Bildungssysteme der anderen Länder kennengelernt, so die vier Bautechnischen Assistenten. Englisch fungierte dabei als Verkehrssprache und wurde auf diese Weise ganz nebenbei aufgefrischt.

Ein neues „Erasmus+“-Projekt ist bereits in der Planung und soll sich vornehmlich an die Gestaltungstechnischen  und auch wieder an die Bautechnischen Assistent*innen richten.
Zum Schluss der Veranstaltung berichtete Frau Schlüter noch von den Auslandspraktika, die inzwischen vom FAL-BK ermöglicht werden. Auch diese werden von der EU unterstützt. Wie schon im letzten Jahr leisten auch in diesem Schüler*innen der Umweltschutztechnischen Assistent*innen ihr Praktikum in Mazedonien ab. In Zukunft soll es möglich sein, in noch weiteren Ländern sein Praktikum zu machen.

Am besten fasste wohl Zinalabedin Kalash die Erasmus-Erfahrungen zusammen, als er sagte: „Wir haben gelernt, wie die anderen Schüler denken. Und das ist ja das Wichtigste. Wir wissen ja nur, wie wir denken. Und so können dann Freundschaften entstehen.

Julia Doppelfeld


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