Mit dem FLAgShiP nach Györ

Das dritte Treffen des Erasmus+ Programms „FlAgShIP“ (Flexible Accomodation – Sustainability in Progress) hat im November in Györ stattgefunden.
Das Besondere an diesem dritten Treffen war, dass dieses unter dem interdisziplinären Thema der „Wasserversorgung und Wasseraufbereitung“ stand.  Für diesen internationalen Austausch wurden zwei Schüler aus der Mittelstufe der Bautechnischen Assistenten sowie ein Schüler der Anlagenmechaniker aus dem Bereich Sanitär, Heizung und Klima ausgewählt, um gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften des Projektes nach Ungarn zu reisen.
In einer knapp zweimonatigen Vorbereitungsphase haben sich die Schüler mit dem Thema „Wasserversorgung“ beschäftigt und ihre fachspezifischen Perspektiven kombiniert, um einen ganzheitlichen Blick auf dieses Thema zu gewinnen. In der Woche vom 18. Bis 24. November sind sie nach Györ gereist und haben gemeinsam mit den Partnerschulen aus Frankreich, Spanien, Schweden und Ungarn an einer ganzheitlichen Lösung gearbeitet.

Am ersten Tag haben die einzelnen Schülergruppen jeweils ihre länderspezifischen Besonderheiten der Wasserversorgung den anderen Teilnehmern vorgestellt, um einen ersten Einblick in die Gemeinsamkeiten aber auch die nationalen Besonderheiten zu gewinnen. Über die Woche hinweg haben sich die Schüler dann in gemischten internationalen Arbeitsgruppen zusammengefunden, um eine gemeinsame Lösung der Wasserversorgung zu erarbeiten. So verging die anfängliche Zurückhaltung der Schüler und Schülerinnen schnell und sogar sprachliche Hürden hielten die Teilnehmenden nicht zurück, um sich auszutauschen. Bei gemeinsamen Mahlzeiten und Nachmittagsaktivitäten stellte sich schnell ein Gefühl von Gemeinschaft ein.
Begleitend haben alle Teilnehmenden die ganze Woche über an Exkursionen und Vorträgen zu dem Thema der Wasserversorgung und -aufbereitung teilgenommen. So wurden ein Wasserkraftwerk und ein Wasserturm in Györ besichtigt, um erste praktische Einblicke in diese Thematik zu gewinnen. Zudem stand der Besuch des Olympia Centers in Györ an, um die Wasseraufbereitung der Schwimmanlage durch das Kohlenstoffverfahren kennen zu lernen. Außerdem wurde eine Exkursion zur Benediktiner Abtei durchgeführt, welche heutzutage zum UNESCO Welterbe zählt. Die Bautechnischen Assistenten waren sehr beeindruckt von der hervorragend erhaltenen Architektur der Abtei.

Zudem wurde ein Augenmerk auf die Heizungsversorgung mit regenativen Energiestoffen gelegt, um den Aspekt der Nachhaltigkeit in den Fokus zu nehmen. Am letzten Tag hat die gesamte Gruppe einen Tagesausflug zum ca. 100 Km entfernten Budapest angetreten, um eine Kläranlage zu besichtigen und um die Hauptstadt Ungarns zu erkunden.
Am Ende dieser ereignisreichen Woche sind die Schüler und Schülerinnen mit vielen neuen Erfahrungen aus Ungarn nach Hause zurückgekehrt. Neben viel neuem fachlichem Wissen haben sich auch neue Freundschaften über Landesgrenzen und sprachliche Barrieren hinweg entwickelt. Das Erasmus+ Programm bietet einen wunderbaren weg, um bereits unter Schülern und Schülerinnen kulturellen Austausch und freundschaftliche Beziehungen über alle europäischen Länder hinweg zu fördern. Wir sind sehr stolz darauf, dieses Programm an unserer Schule so erfolgreich durchführen zu können und die individuellen Entwicklungen der teilnehmenden Schüler und Schülerinnen jedes Mal zu beobachten.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Treffen, welches im Februar in Frankreich stattfinden wird und sind gespannt, wer diesmal mitkommen darf.

Disclaimer:
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


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