"Erasmus+" am FAL-Berufskolleg - Ein Projekt zu flexiblen Wohnlösungen


Fehlender oder völlig überteuerter Wohnraum ist in vielen Ländern ein großes Problem. Deswegen ist es wichtig, sich mit alternativen Wohnmaßnahmen und innovativer Architektur auseinanderzusetzen. Im Rahmen des „Erasmus+“-Programms „FlAgShIP“, an dem das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg teilnimmt, geschieht genau dies.
Hinter dem Akronym „FlAgShIP“ steckt die Beschreibung des Projekts: „Flexible Accomodation – Sustainability in Progress“. Frei übersetzt heißt dies, dass die von den Schüler*innen zu planenden Unterkünfte sowohl nachhaltig, energieeffizient als auch zukunftsfähig sein sollen.
Im Februar reisten Lehrer*innen und Schüler*innen des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs im Rahmen des „Erasmus+“-Projektes nach Teneriffa. Dort arbeiteten sie gemeinsam mit vier Partnerschulen aus Ungarn, Frankreich, Schweden und Spanien an dem von der EU finanzierten „FLAagShIP“-Projekt.  Nun waren Vertreter*innen aus den anderen Schulen für eine Woche zu Gast in Duisburg, um an der Entwicklung nachhaltiger sowie alternativer und zukunftsfähiger Wohnkonzepte weiterzuarbeiten.
Das Vorbereitungsteam um Marie Moll-Gajdics hatte ein spannendes Programm für seine Gäste zusammengestellt. Zusammen fuhr man nach Köln, um sich den Vortrag einer Architektin zum Thema „flexible Wohnlösungen“ anzuhören. Außerdem besuchte man das „Ökologische Baustoffzentrum Duisburg“, wo die Schüler*innen und Lehrer*innen etwas über ökologische Bauweisen und Baustoffe lernten und viel ausprobieren konnten.
Hauptsächlich arbeitete die internationale Gruppe allerdings natürlich an ihrem gemeinsamen Projekt. Die Ergebnisse des zweiten „Erasmus+“-Treffens wurden am letzten Tag im FAL-Berufskolleg präsentiert. Vier Gruppen jeweils mit Schüler*innen aller teilnehmenden Schulen stellten auf Englisch ihre Power-Point-Präsentationen vor. Thematisch ging es um nachhaltige Materialien, physikalische, architektonische und wirtschaftliche Aspekte. In der Holzwerkstatt hatten einige der Jugendlichen sogar ein Modell unter der Anleitung des Werkstattlehrers Christopher Steenken gebaut.
Am Ende ihrer Präsentationen betonten die Schüler*innen immer wieder, wie gut ihnen ihr Aufenthalt in Duisburg gefallen hat. Bei dem EU-geförderten „Erasmus+“-Programm handelt es sich um ein sinnvolles und äußerst spannendes Projekt, bei dem sowohl die Lehrkräfte als auch die Schüler*innen nicht nur fachlich, sondern auch kulturell viel voneinander lernen können. Auf das dritte Treffen freuen sich alle Beteiligten bereits jetzt  – es wird im November 2018 in Ungarn stattfinden.

Julia Doppelfeld

Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Projekt

Disclaimer:
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


 


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